WhatsApp-Kettenbrief warnt vor Betäubungsmittel in Masken

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Derzeit macht eine Nachricht in den sozialen Netzwerken die Runde, die die Menschen vermeintlich vor fiesen Betrügern warnt. Es geht um Masken gegen Corona, Betäubungsmittel und Raub. Auch mich erreichte der Text über WhatsApp. TECHBOOK verrät, was es damit auf sich hat.

Kettenbriefe, die sich rasend schnell über WhatsApp, Facebook und andere Netzwerke verbreiten, gibt es schon lange. Erstaunlich sind immer aufs Neue die waghalsigen, beängstigenden Geschichten, die sie erzählen. Diesmal macht eine Nachricht die Runde, die sich besonders perfide auf die aktuelle Corona-Lage bezieht.

Kettenbrief warnt vor Betäubungsmittel in Masken

Im aktuellen Fall wird davor gewarnt, dass Betrüger von Tür zu Tür gehen würden, um Masken zu verteilen. Diese sollen mit Betäubungsmitteln getränkt sein. Wer sie aufsetzt, kippt demnach direkt um und wird ausgeraubt. Eine wilde Geschichte, die im Wortlaut so klingt:

Diese Nachricht wird derzeit massenhaft zum Beispiel über WhatsApp weitergeleitet Foto: TECHBOOK

Was ist an den Behauptungen dran?

Die Behauptungen im Kettenbrief sind frei erfunden. Das verrät einem nicht nur der gesunde Menschenverstand. Im bundesweiten Presseportal finden sich unter den Polizeimeldungen auch keine entsprechenden Einträge unter relevanten Keywords. So eine absurde Masche würde hier definitiv auftauchen. Der vermeintliche Beitrag im MDR ist ebenfalls nichts auffindbar.

Wer steckt hinter dem WhatsApp-Kettenbrief zu Betäubungsmittel-Masken?

Wer hinter dem Brief steckt, kann man nicht nachvollziehen. Sehr wohl aber, wann und wo er das erste mal auftauchte. Die Erzählung ist nämlich nicht neu. Im April 2020 machte der Brief nachweislich bereits die Runde. Es handelt sich außerdem um kein rein deutsches Phänomen. Auch im Ausland war der Kettenbrief damals im Umlauf und stammt sogar ursprünglich aus dem englischsprachigen Raum.

Wie sollte man sich verhalten, wenn man den Kettenbrief bekommt?

Das ist ganz einfach, befolgen Sie diese zwei Schritte:

Leiten Sie den Kettenbrief selbst nicht weiter. Schicken Sie dem Absender den Link zu diesem Artikel, damit er auch Bescheid weiß.

Auch interessant: Neuen WhatsApp-Funktionen helfen dabei, Kettenbriefe besser zu erkennen

Allgemein gilt, die Weiterleiten-Funktion von Nachrichten in Messengern wie WhatsApp nur sparsam zu nutzen. Klar, lustige Bildchen gehören für viele dazu. Hüten Sie sich aber vor solchen Falschmeldungen oder gar Nachrichten mit strafbarem Inhalt oder Symbolen. Denken Sie immer daran, auch wenn Sie Dinge nur weiterleiten, kann man Sie am Ende dafür verantwortlich machen.

Corona: Erfurter Polizei ertappt Jugendliche bei illegaler Party

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Verstoß gegen Ausgangssperre

Polizei ertappt Jugendliche bei illegaler Party

25.01.2021, 13:59 Uhr | t-online

Alkohol und Drogen: Mehrere Jugendliche haben in der Nähe des Erfurter Nordstrandes gefeiert. Die Polizei hat die Minderjährigen nach Hause gebracht und Anzeigen gestellt.

In der Nacht zu Sonntag hat die Polizei eine Party auf einem Feld aufgelöst. Fünf Minderjährige sollen sich nahe des Erfurter Nordstrandes – trotz nächtlicher Ausgangssperre – zum Feiern getroffen haben. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Beamten bei den Jugendlichen Alkohol und Marihuana.

Nach dem spontanen Ende der illegalen Party übergaben die Beamten die Minderjährigen an ihre Eltern, “welche sichtlich nicht erfreut über das Verhalten ihrer Zöglinge waren”. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Drogen wurden beschlagnahmt.

Corona in Thüringen: Burschenschaftler in Jena sorgen für Corona-Ausbruch

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Die bislang bis Ende Januar geltenden Corona-Maßnahmen werden bis zum 14. Februar verlängert. Im Nahverkehr und in Geschäften soll künftig eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken gelten.

Corona in Thüringen: Burschenschaftler in Jena sorgen für Corona-Ausbruch ++ Gratis-Masken für Bedürftige kommen

Thüringen. Corona grassiert weiter. Thüringen bleibt bundesweit das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tages-Inzidenz. Seit dem 26. Januar gilt in Thüringen die neue Corona-Verordnung. Die verschärften Regeln kannst du HIER nachlesen.

Alle weiteren Corona-Entwicklungen haben wir in unserem Newsblog für dich zusammengefasst.


Alles, was du zum Coronavirus wissen musst:


Die aktuellen Fallzahlen hast du mit unser Corona-Karte immer im Blick:

Corona aktuell in Thüringen: Alle Infos hier im Newsblog!

Damit du immer den Überblick behältst über die aktuelle Corona-Entwicklung, erfährst du hier die wichtigsten Infos im Newsblog.

+++ Hier den Newsblog aktualisieren und die aktuellsten Meldungen erhalten +++

Dienstag, 26. Januar

16.40 Uhr: Start weiterer Impfzentren durch Lieferengpässe nicht gefährdet

Die für den 3. Februar geplante Eröffnung weiterer Corona-Impfzentren in Thüringen ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) durch die Lieferengpässe beim Impfstoffhersteller Biontech/Pfizer nicht gefährdet. In diesen Impfstellen solle dessen Präparat nach bisherigen Planungen zunächst ohnehin nicht zum Einsatz kommen, sagte KV-Impfkoordinator Jörg Mertz am Dienstag. Hier werde das Mittel des US-Herstellers Moderna verwendet.

Weil davon voraussichtlich nur wenig zur Verfügung steht, öffnen die betreffenden Zentren Mertz zufolge zunächst allerdings nur drei Stunden am Tag: „Mehr Impfstoff haben wir nicht.“ Thüringen hat vom Moderna-Impfstoff erst eine Lieferung von 1.200 Dosen erhalten. An diesem Wochenende sollen die nächsten 2.400 folgen; bis Ende Februar sollen insgesamt 26.400 Dosen in Thüringen angekommen sein. In den vor zwei Wochen eröffneten ersten 14 Impfzentren wird bislang der Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet.

Wegen der Lieferschwierigkeiten bei Pfizer werden derzeit auf dem Portal www.impfen-thueringen.de bis auf Weiteres - mindestens bis zum 8. Februar - keine Impftermine vergeben. Für bereits vereinbarte Erst- und Folgetermine ist Impfstoff vorrätig und eingeplant. Bisher wurden laut dem Thüringer Gesundheitsministerium gut 41.000 Menschen gegen Covid-19 gespritzt (Stand Dienstag, 0.00 Uhr); etwas mehr als 2.200 bekamen die zweite Impfdosis.

16.28 Uhr: Gratis-Masken werden kommen

Bedürftige sollen in Thüringen bald Gratis-Masken bekommen. Dafür sprach sich am Dienstag nach der Kabinettssitzung auch Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) aus. Es gebe Bestände im Pandemie-Lager des Landes. „Um die Menschen zu schützen, ist eine medizinische oder FFP2-Maske eine kleine, aber absolut notwendige Unterstützung - selbstverständlich kostenlos dort, wo das Geld knapp ist“, sagte Siegesmund in Erfurt.

Das Tragen medizinischer Masken ist seit heute in Thüringen in öffentlichen Bereichen vorgeschrieben. In einigen Städten, darunter Weimar und Jena, werden bereits Gratis-Masken beispielsweise an Obdachlose verteilt.

Für sie hatten sich zuvor Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) und Finanzministerin Heike Taubert (SPD) ausgesprochen. Nach Angaben einer Sprecherin des Gesundheitsministeriums geht es jetzt nur noch darum, wer genau kostenlos medizinische Masken erhält und wie ihre Verteilung erfolgt. Mit einer Entscheidung sei kurzfristig zu rechnen.

14.40 Uhr: Corona-Ausbruch nach privatem Studententreffen in Jena

Ein privates Treffen von Studenten in Jena hat in der Universitätsstadt zu einem Corona-Ausbruch geführt. Von 18 im Laufe des Montags gemeldeten Neuinfektionen entfielen ganze zehn auf die Zusammenkunft in einer Burschenschafts-Wohngemeinschaft, teilt die Stadtverwaltung mit.

Ein Treffen von Burschenschaftlern in Jena hat in zu einem Corona-Ausbruch geführt. (Symbolbild) Foto: IMAGO / INSADCO

Das Treffen habe wahrscheinlich in der vergangenen Woche stattgefunden, so ein Stadtsprecher. Aufgefallen sei dies, als sich die positiven Fälle im Zusammenhang damit gehäuft hätten. Laut Stadt hatten sich 22 Personen teilweise ohne Maske zusammen länger in einem Raum aufgehalten. Unter den Infizierten sind auch Menschen, die nicht in Jena wohnen.

Ob Ordnungsgelder wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Auflagen fällig werden, werde derzeit geprüft. In Jena gibt es mehrere Studentenverbindungen.

14.35 Uhr: Mehr als 400 Anrufe freiwilliger Helfer für Pflegeheime

In der ersten Woche nach Einführung einer telefonischen Hotline für freiwillige Helfer in der Pflege haben sich dort mehr als 400 Menschen gemeldet. „Die Zahlen der ersten Woche stimmen uns sehr positiv und zeigen, dass wir mit dem Hilfsangebot für die Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der besonderen Wohnformen auf einem guten Weg sind“, sagte Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag in Erfurt.

„Die erste Resonanz ist ein ermutigendes Zeichen dafür, dass die Menschen in der Krise zusammenrücken“, ergänzte Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesanstalt für Arbeit.

Die Rufnummer 0361/3022345 ist ein gemeinsames Projekt von Ministerium und Arbeitsagentur. Die Hotline gegen den Pflegenotstand zielt in erster Linie darauf, zusätzliches, freiwilliges Personal, das kurzfristig zur Verfügung steht, gezielt zu vermitteln. Zugleich bietet sie den Einrichtungen mit akuten, personellen Engpässen landesweit die Chance, langfristig deren Personalsituation zu verbessern. Aktuell wird den Angaben zufolge für fast 50 Pflegeeinrichtungen Personal gesucht.

Zur Mithilfe gewonnen werden sollen Arbeitslose, Menschen in Kurzarbeit, Rentner, Studierende und andere Freiwillige, die zum Beispiel in Pflegeeinrichtungen mithelfen wollen. Eine Ausbildung in einem pflegerischen Beruf ist dabei keine Voraussetzung. Die Art der Zusammenarbeit und Arbeitsverträge vereinbaren die Einrichtungen und die Freiwilligen untereinander.

11.20 Uhr: Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter auf niedrigerem Niveau

Die Zahl der in Thüringen nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus blieb am Dienstag auf etwas niedrigerem Niveau. Von Montag auf Dienstag seien von den Gesundheitsämtern insgesamt 270 neue Fälle gemeldet worden, teilte das Gesundheitsministerium im Erfurt mit. Erstmals seit längerer Zeit sank mit rund 194 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen dieser Wert unter die als kritisch betrachtete Marke von 200. Als Ziel gilt ein Wert von unter 50.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg im Vergleich zum Vortag um 56. Damit wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 1992 Todesfälle registriert, bei denen ein Zusammenhang mit der Infektion bestand. Als wieder genesen gelten Schätzungen zufolge 51 600 Thüringer. Bisher wurden gut 41 000 Menschen im Freistaat gegen Corona geimpft (Stand Dienstag, 0.00 Uhr). Etwas mehr als 2200 Menschen bekamen bereits die zweite Impfdosis.

11.11 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Weimar

Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv Getesteten: 1.499 (Veränderung zum Vortag: +6)

Zahl der aktuell Infizierten: 235 (-32)

Zahl der Genesenen: 1202 (+37)

Zahl der Verstorbenen: 62 (+1)

Zahl der stationär in Kliniken Behandelten: 26 (+4)

Personen in Quarantäne: 585 (-35)

7-Tage-Inzidenz (alle neuen Fälle bis 0.00 Uhr): 179,37/100.000 Einwohner (Vortag: 182,44)

10.18 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Erfurt

Die 7-Tage-Inzidenz liegt wie am Vortag bei 146,3

40 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden

aktuell 755 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus

4193 Personen insgesamt positiv getestet

Fünf weitere Todesfälle

126 Personen sind insgesamt verstorben

Zahl der als genesen Geltenden ist um 40 auf 3312 gestiegen

9.41 Uhr: Im Schnitt 1000 Anrufe täglich: Ärztliche Servicenummer stark gefragt

Die Anrufe unter der zentralen ärztlichen Bereitschaftsdienstnummer haben in Thüringen im vergangenen Jahr massiv zugenommen - nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie. Pro Tag wählten durchschnittlich gut 1000 Menschen die 116 117, wie aus der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen hervorgeht. Übers Jahr summierten sich die Anrufe auf rund 353 500, während es 2019 noch 223 500 waren.

Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer ist vor allem der Notdienst der Praxisärzte außerhalb der Sprechstunden, an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Seit einem Jahr sind zudem die Servicestelle zur Vermittlung von Arztterminen und ein allgemeiner Patientenservice für Ratsuchende in Gesundheitsfragen aufgeschaltet. Dies sei einer der Gründe für die gestiegene Zahl der Anrufe, sagte KV-Sprecher Veit Malolepsy. Zudem sei die 116 117 nunmehr täglich rund um die Uhr zu erreichen.

Deutlich erkennbar sind Corona-Spitzen. Im März - als das gesellschaftliche Leben wegen der Pandemie erstmals heruntergefahren wurde - hatte die KV Thüringen unter der zentralen Rufnummer die Vermittlung von Corona-Tests übernommen. In jenem Monat meldeten sich rund 39 000 Anrufer, doppelt so viele wie im März 2019. Im Juni und im Juli mit Lockerungen der Beschränkungen wurden die wenigsten Anrufe - jeweils rund 22 000 - registriert. Im zweiten Shutdown im Dezember riefen sogar 53 000 Menschen an (Dezember 2019: knapp 31 900).

Aktuell landen laut KV auch viele Anrufe zur Corona-Impfung unter der Bereitschaftsdienstnummer - obwohl in Thüringen im Gegensatz zu anderen Bundesländern darunter in der Regel keine Impftermine vergeben werden. Dafür wurde eine eigene Telefonnummer 03643-4950490 eingerichtet, außerdem können Termine online unter www.impfen-thueringen.de vereinbart werden.

9.29 Uhr: Verschärfte Corona-Regeln in Kraft getreten

Ein Überblick über die neuen Maßnahmen findest du hier

Montag, 25. Januar

20.41 Uhr: Thüringen verschärft Corona-Regeln mit neuer Verordnung

Thüringen hat den Corona-Lockdown mit Schulschließungen und massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis Mitte Februar verlängert. Eine entsprechende Verordnung erließ die Landesregierung am Montagabend in Erfurt.

„Die Lage ist weiterhin sehr ernst. Die Infektionszahlen liegen in Thüringen immer noch deutlich über dem Bundesdurchschnitt“, erklärte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) in Erfurt. Die neue Verordnung solle bis 14. Februar gelten. Im Kern würden damit die Beschlüsse der letzten Ministerpräsidentenkonferenz umgesetzt.

Neu ist, dass FFP2 oder OP-Masken in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen, aber auch in Arztpraxen und bei Versammlungen getragen werden müssen. Zudem soll das Pflegepersonal in Altenheimen jetzt drei Mal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Die Testpflicht für Heimbesucher gilt weiter.

Eine Entscheidung zur Ausgabe von Gratis-Masken an bestimmte Bevölkerungsgruppen soll laut Landesregierung in den nächsten Tagen fallen. Geprüft werde, ob FFP2 und OP-Masken aus den Lagerbeständen des Landes verteilt werden könnten.

17.16 Uhr: Finanzministerin will Gratis-Masken verteilen

Finanzministerin Heike Taubert (SPD) unterstützt den Vorschlag, dass Thüringen medizinische Masken für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. “Für mich ist wichtig, dass es dabei nicht zu einem großen Verwaltungsaufwand kommt”, sagte Taubert am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Sie warte auf einen Anruf von Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke), um das zu regeln.

Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD). Foto: Martin Schutt/ZB/dpa

Bisher gebe es nur einen pauschalen Antrag des Gesundheitsministeriums für die Vergabe von Gratis-Masken, ohne weitere Details zu benennen. Taubert rechnet mit einer kurzfristigen Einigung beider Ministerien. Medizinische Masken sollen künftig in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie beim Einkaufen Pflicht werden.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sollen Lagerbestände des Landes an FFP2- und OP-Masken genutzt werden, um sie kostenlos an Bedürftige zu verteilen. Zur Zahl der Masken, die ausgegeben werden sollen, machte es keine Angaben. Auf Lager sollen in Thüringen einige Millionen Masken liegen, die teilweise auch für den Schutz von Helfern und Einsatzkräften gebraucht werden.

Die SPD-Landtagsfraktion hatte in der vergangenen Woche den Vorschlag gemacht, Gratis-Masken an bedürftige Menschen auszugeben. Nach Meinung von Linke-Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow sollen sie an Menschen gehen, die Grundsicherung erhalten und sich medizinische Masken kaum leisten könnten. Die Verteilung sollten ihrer Meinung nach die Kommunen übernehmen.

15.40 Uhr: Impfung für 39.000 Menschen – Lieferprobleme stoppen Terminvergabe

In Thüringen haben nach Angaben der Staatskanzlei seit Beginn der Corona-Impfkampagne inzwischen gut 39.000 Menschen ihre erste Impfdosis erhalten. Das entspricht einem Anteil von 1,8 Prozent der Bevölkerung, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Nach einer Übersicht des Berliner Robert Koch-Instituts bewegen sich mehrere Bundesländer auf diesem Niveau. Ihre zweite Impfung hatten bis Montag in Thüringen 1.732 Menschen hinter sich.

Derweil ist die Vergabe weiterer Impftermine in Impfzentren über das dafür eingerichtete Internetportal „bis auf weiteres“ nicht möglich, wie es auf der Internetseite www.impfen-thueringen.de heißt.

Grund sind die vor gut einer Woche bekanntgewordenen Lieferschwierigkeiten beim Impfstoffhersteller Pfizer. „Mindestens“ bis zum 8. Februar bleibe das Portal deswegen geschlossen. Auch telefonisch können demnach derzeit keine Termine vereinbart werden. Bereits fest zusagte Erst- und Zweittermine würden aber eingehalten, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Thüringen. Für sie sei Impfstoff vorrätig und bereits fest eingeplant.

11.25 Uhr: Gratis FFP2-Masken gehen teils an Kinder

Eigentlich eine gute Sache: Deutschlandweit verschicken Krankenkassen Gutscheine für FFP2-Masken. Bundesgesundheitsminister hatte versprochen, dass jeder Mensch ab 60 und solche mit Vorerkrankungen einen Anspruch auf die Maske haben.

Doch auch in Thüringen erhalten teils Kinder den Gutschein, wie in sozialen Netzwerken berichtet wird. So schreibt ein Twitter-User: „Meine heute (!) zweijährige Tochter hat eben ihre Berechtigungsscheine für die ihr zustehenden 12 FFP2 Masken bekommen!“

Leute, alles wird gut, meine heute(!) zweijährige Tochter hat eben ihre Berechtigungsscheine für die ihr zustehenden 12 FFP2 Masken bekommen! pic.twitter.com/yrOh1CEdPq — Atro (@patiententeil) January 20, 2021

Doch wie kommt es zu Verwechslung? Noch ist nicht klar, ob Namen vertauscht wurden, Krankenkassen aufgrund von Vornamen falsche Rückschlüsse gezogen haben oder nur die letzten beiden Ziffern des Geburtsjahres betrachtet worden sind.

Die Krankenkassen lassen verlauten: Man richte sich nach den Vorgaben der Bundesregierung.

11.13 Uhr: Nur geringer Anstieg der Corona-Infektionszahlen in Thüringen

In Thüringen ist an diesem Wochenende die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus nur gering angestiegen. Von Sonntag auf Montag seien 204 neue Fälle registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Allerdings sind die Zahlen an den Wochenende in der Regel immer etwas niedriger, weil weniger getestet wird und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern abgegeben werden. Die Gesamtzahl der festgestellten Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus lag nun bei 62 102.

Als wieder genesen gelten den Angaben des Ministeriums zufolge etwa 50 700 Thüringer. An oder mit dem Virus gestorben sind 1936 Menschen in Thüringen. Damit lag die Zahl der sogenannten aktiven Fälle am Montag bei rund 9500.

7.46 Uhr: Party auf Feld in Erfurt aufgelöst

Nach einer Party in der Nacht von Freitag auf Samstag bekommen fünf Jugendliche nicht nur Stress mit der Erfurter Polizei. Gegen 1.30 Uhr war die Gruppe in der Nähe des Nordstrandes aufgegriffen worden. Auf einem Feld tranken sie und hatten zusätzlich noch ein bisschen Gras dabei.

Ein Party auf einem Feld im Erfurter Süden ist am Wochenende aufgelöst worden. (Symbolbild) Foto: imago images / U. J. Alexander

Die Drogen beschlagnahmte die Polizei, zusätzlich schrieben die Beamten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Da alle minderjährig waren, wurden sie an ihre Eltern übergeben. Diese waren sichtlich not amused.

Sonntag, 24. Januar

16.11 Uhr: Rennsteiglauf verschoben - Starts an zwei Tagen

Der Rennsteiglauf 2021 ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie um fünf Monate verschoben worden. Wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte, findet der Lauf statt am 8. Mai am 2. und 3. Oktober statt. „Nach aktuellem Ermessen ist eine Durchführbarkeit selbst unter Reduzierung der Starterfelder und Entzerrung dieser im Mai 2021 unrealistisch“, hieß es in der Mitteilung.

In diesem Jahr fpnf Monate später: Der Rennsteiglauf in Thüringen. (Archivbild)

Da Hygienemaßnahmen wie entzerrte Starts, zusätzliche Startblöcke und zusätzliche Verpflegungsstellen auch im Oktober notwendig sein werden, wird die Veranstaltung auf zwei Tage aufgeteilt. Am 2. Oktober finden der Supermarathon, der Marathon sowie zwei Wanderungen statt. Einen Tag später sollen die Läufer auf die Halbmarathonstrecke gelassen werden. Bereits für den 8. Mai gemeldete Teilnehmer erhalten ihr Geld zurück, sollten sie den Termin im Oktober nicht wahrnehmen können.

14.44 Uhr: 608 neue Corona-Fälle binnen eines Tages

In Thüringen sind binnen eines Tages 608 neue Corona-Infektionen erfasst worden. Damit stieg die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie auf 61 898, wie aus den heutigen Zahlen der Thüringer Staatskanzlei hervorgeht.

Bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz lag der Freistaat am Sonntag mit einem Wert von 207,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche weiterhin bundesweit auf dem Nagativ-Spitzenplatz.

Zuletzt war die Sieben-Tage-Inzidenz in Thüringen leicht gesunken. Seit Beginn der Pandemie starben im Freistaat 1.913 Menschen mit oder an den Folgen einer Corona-Infektion.

13.30 Uhr: Teure Geburtstagsparty in Eisenach

Unbelehrbare Partygäste in Eisenach! Die Polizei wurde gestern Abend zu einer Wohnung gerufen, weil es dort ziemlich laut zuging. Tatsächlich wurde dort eine Geburtstagsparty gefeiert, berichten die Beamten. Zu Gast waren Leute aus mehreren Haushalten – verbotenerweise.

Die Polizei Eisenach spricht von dreisten Gästen. Nachdem die Polizisten die Feier beendeten, kehrte das Partyvolk kurze Zeit später zurück in die Wohnung – „entgegen jeglicher Belehrung“, so die Polizei.

Also alles von vorn: Die Beamten erklärten den Feiernden ein zweites Mal, dass sie gegen die geltenden Corona-Regeln verstoßen. Gleichzeitig leiteten die Polizisten gegen alle Beteiligten entsprechende Verfahren ein.

13.02 Uhr: Sechs Corona-Tote in Erfurt

Erfurt beklagt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Damit steigt die Zahl der in Erfurt an oder mit dem Virus Verstorbenen auf 121.

In Erfurt sind erneut sechs Menschen nach einer Corona-Infektion verstorben. (Symbolbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Gleichzeitig meldet das Gesundheitsamt 19 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden. Damit wurden in Erfurt insgesamt 4153 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der als genesen Geltenden ist um 80 auf 3.272 gestiegen.

Die7Sieben-Tage-Inzidenz für Erfurt ist weiter gesunken, sie liegt bei 147,7.

12.00 Uhr: Auch Kitas bleiben wohl noch länger zu

Neben den Schulen bleiben wohl auch Kitas in Thüringen wohl länger geschlossen als ursprünglich geplant.

Aus dem Bildungsministerium hieß es gegenüber dem MDR, dass das aktuelle Infektionsgeschehen schlicht zu hoch ist, um die Kindergärten Mitte Februar wieder zu öffnen.

Einen neuen Termin dafür könne man nicht festlegen, so der Ministeriumssprecher – das würden die neuen Virus-Mutationen noch nicht erlauben.

Bildungsminister Helmut Holter hatte zuvor mit Blick auf die Schulen gesagt, dass er erst nach Ostern mit einer Rückkehr in den Präsenzunterricht rechnet. Bei einem Inzidenzwert von konstant unter 200 stellte er einen eingeschränkten Regelbetrieb in Aussicht. Normaler Unterricht sei erst bei weniger als 50 Neuinfektionen pro hunderttausend Einwohner denkbar, so Holter.

10.49 Uhr: Ramelow kann Ungeduld verstehen

Die Stimmen, die eine Lockerungen der Corona-Maßnahmen fordern, werden lauter. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht sich in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ gegen solche Aufweichungen der Regeln aus. Gleichzeitig zeigt er Verständnis für die Ungeduld der Bürger.

„Ich wäre gerne längst bei meinem Friseur gewesen und bei meiner Fußpflege“, sagte er der „FAS“. Er glaube sogar, dass das Risiko in den Salons gering sei. Das sei aber nicht das Argument: „Ein Hauptfaktor, warum wir zu diesen Lockdowns kommen, ist auch die Reduzierung von Mobilität.“

8.35 Uhr: Teenager randaliert nach Corona-Kontrolle

Die Polizei Gera ist in der vergangenen Nacht mehrfach gegen Jugendliche vorgegangen, die sich verbotenerweise in größeren Gruppen getroffen hatten.

Nach Polizeiangaben beleidigte ein betrunkener 16-Jähriger an der „Grünen Mulde“ einen beamten und bedrohte die Polizisten mit einem Schraubenzieher.

Zurück bei seiner Mutter randalierte er in der Küche. Die Polizei rückte erneut an und brachte den Teenager in die Kinder-und Jugendpsychiatrie.

8.00 Uhr: Demo gegen Corona-Maßnahmen in Erfurt

Gestern hat es auf dem Domplatz in Erfurt eine Demo gegen die Corona-Maßnahmen der Politik gegeben. Wie die Demo verlief, kannst du HIER lesen!

Samstag, 23. Januar

17.35 Uhr: Medizinische Masken für Bedürftige kostenlos?

Die Landesregierung diskutiert, medizinische Masken für Bedürftige kostenlos zur Verfügung zu stellen. Es gebe dazu Gespräche, eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen, erklärte ein Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums am Samstag. Bisher fehlt noch die Zustimmung des Finanzministeriums.

Solche medizinischen FFP2-Masken werden möglicherweise in Thüringen kostenlos an Bedürftige verteilt. Foto: imago images / Rene Traut

Neben Linke-Politikern wie Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow hatten auch auch SPD-Landespolitiker dafür geworben, medizinische Masken für bedürftige Menschen auf Kosten des Landes zu ermöglichen.

13.25 Uhr: Sieben-Tage-Wert in Thüringen sinkt weiter

Trotz sinkender Infektionszahlen bleibt Thüringen bundesweit das Land mit dem höchsten Inzidenzwert. Im Freistaat lag die Zahl der Neuinfektionen heute pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen bei 209,5 - und sank damit erneut gegenüber dem Vortag.

Das geht aus Zahlen der Thüringer Staatskanzlei hervor. Demnach kamen innerhalb eines Tages 675 neu erfasste Corona-Infektionen hinzu. Am Freitag hatte der Tageswert noch bei 877 Neuinfektionen gelegen. Dicht hinter Thüringen bei der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag Sachsen-Anhalt mit einem Wert von 204,1. Der Landkreis mit der höchsten Inzidenz liegt inzwischen in Sachsen-Anhalt – an der Grenze zu Thüringen.

Seit Beginn der Pandemie infizierten sich in Thüringen bislang 61.290 Menschen mit dem Coronavirus. 1.901 Menschen starben mit oder an den Folgen einer Corona-Infektion. Gegen das Coronavirus geimpft wurden bislang 37.344 Menschen (Stand Samstag, 0.00 Uhr). 1.450 Menschen bekamen bereits die zweite Impfdosis.

Die Corona-Karte des RKI zeigt, dass das Infektionsgeschehen auch in Thüringen sehr aktiv ist. (Symbolbild) Foto: imago images / Rüdiger Wölk

10.00 Uhr: „Corona-Party“ an der Tanke beendet

Die Polizei hat in Meiningen eine „Corona-Party“ beendet. Sechs Jugendliche hatten sich am Freitagabend an einer Tankstelle getroffen und dort Alkohol getrunken. Gefeiert wurde an den Waschboxen, so die Polizei.

Die Jugendlichen standen viel zu eng beieinader. Außerdem hatten sie keine Masken auf.

(dpa mit Thüringen24)